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Psychomotorik

Wo kann man erst durch Gletscherspalten rutschen, über Seilbrücken balancieren und dann im Kastanienbad landen?
Unmöglich glauben Sie? Na dann schauen Sie sich mal bei uns um...

Schild vom Bewegungsraum


Was ist Psychomotorik?

Psychomotorik stellt ein ganzheitliches Spiel- und Bewegungsangebot dar, das den engen Zusammenhang zwischen Wahrnehmen, Erleben, Denken und Handeln fördert. Die Kinder erfahren während dieser Zeit einen Wechsel zwischen offenen und gelenkten Lernangeboten. Das heißt mit selbstbestimmten Bewegungsabläufen experimentieren dürfen und strukturierte Vorgaben lösen lernen.
Hierbei erfahren die Kinder die wichtigsten Grundlagen der Psychomotorik:

Individuelle Orientierung - jeder kann nach seinen Möglichkeiten agieren
Situationsorientierung - spontane Planänderung, weil die Gegebenheiten anders sind
Entwicklungsorientierung - auf den Entwicklungsstand angepasste Aufgabenstellungen
Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung - physiologisch und mental
Emotionsoffenheit - positive oder negative Gefühle zulassen dürfen

Was kann durch Psychomotorik erreicht werden?

Durch Bewegung, Spiel und über intensive Körpererfahrungen, können besonders das Selbstvertrauen und die Konzentrationsfähigkeit gefördert werden.
Die Kinder können durch die Psychomotorik ein ganzheitliches Bild ihres Körpers entwickeln, eigene Kräfte und Fähigkeiten kennenlernen und einschätzen (Selbsteinschätzung), in einer auf ihren Entwicklungsstand abgestimmten Umgebung mit den Kräften und Fähigkeiten experimentieren und durch die Erfahrungen mehr Selbstwertgefühl bekommen.
Zudem können sie mehr Selbstvertrauen entwickeln, Selbständigkeit erlernen, Ängste und Hemmungen abbauen, Zusammenhänge erleben und erkennen, Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen Kindern sammeln (Sozialverhalten) und ihre Konzentrationsfähigkeit erhöhen.

Warum ist Psychomotorik wichtig?

Viele unserer täglichen Bewegungs- und Handlungsabläufe bedürfen einer hohen motorischen Koordinationsfähigkeit, die die Kinder in der Psychomotorik spielerisch erlernen. Die Automatisierung bestimmter Bewegungs- und Handlungsabläufe ist sehr wichtig, um sich auf andere Dinge konzentrieren zu können. Denken Sie beispielsweise einmal an das Autofahren!

Übrigens brauchen Kinder bis zu 3000 Wiederholungen um einen Bewegungsablauf zu automatisieren. Beispiel: Hat ein Kind Probleme mit dem Gleichgewicht, so kann es sich nicht sehr sicher auf einem Stuhl halten, sondern muss sich ständig ausbalancieren. Wenn dieses Kind zur Schule kommt und dort in der Klasse auf seinem Stuhl sitzt, wird es ihm ungleich schwerer fallen, dem Unterrichtsstoff zu folgen, da es mehr mit sich und seinem Gleichgewicht beschäftigt sein wird.

Wem tut Psychomotorik gut?

Psychomotorik tut
grossen, kleinen, langsamen, schnellen, müden, munteren, ängstlichen, mutigen, neugierigen, dünnen, dicken, ...
...also allen Kindern gut!!!

Deshalb machen hier im ev. Kindergarten Bönningstedt alle Kinder die Psychomotorik-Stunden mit.
Denn: Bewegungs- und Sinneserfahrungen tun jedem gut!

Ballontunnel
Ballontunnel
unter den Säcken
unter den Säcken
Kastanienbad
Kastanienbad
Kletterwand
Kletterwand
Mattenburg
Mattenburg
Parkour
Parkour
Tunnel
Tunnel
Google Karte Bus & Bahn (HVV)
Ev.-Luth. Simon-Petrus Kindergarten Bönningstedt
Leitung Ilona Pein
Kieler Straße 124b
25474 Bönningstedt
Tel. 040 / 556 70 57
Fax 040 / 57 20 58 88
simon-petrus@kitawerk-hhsh.de

Öffnungszeiten:

Mo-Fr: 07:00 - 17:00 Uhr

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